Der
ACA-Wochenend-Trip nach "Malle"
vom 30.09. bis 02.10.2005
unter dem Motto:
"Harmony and Happyness"
*Ein kleiner Rückblick aus der
Sicht des Schriftführers*
*
Treffpunkt. Zum Start in ein ereignisreiches
Wochenende, war Freitag der 30.09.2005 um 2.30 Uhr auf dem kleinen
Exizierplatz (Plärrer) vereinbart. Die Stimmung war trotz
der frühen Morgenstunden und der Kälte bei allen eintreffenden
Urlaubern gut. Es dauerte nicht lange und alle waren anwesend.
Als
dann Jens etwas später zum Handy griff, um sicherheitshalber
nochmal mit dem Busfahrer abzuklären, bis wann er bei uns
sein wird, da es inzwischen doch auf 3.00 Uhr zugeht und wir
um diese Uhrzeit eigentlich losfahren wollten, kam der frühe,
eiskalte Morgenschock! Wärhend dem Telefonat mit dem Busfahrer
verwandelte sich der gutgelaunte, lächelnde Gesichtsausdruck
von Jens in ein blasses, schockiertes leeres Starren... Plötzlich
wurde es still und alle hörten Jens bei seinem Telefonat
zu. "Was? Komm` das glaube ich nicht. Du nimmst mich auf
den Arm".., konnten wir Jens reden hören. Dann beendete
Jens das Telefonat und teilte uns mit, dass der Busfahrer bis
zu diesem Anruf noch im schönen, warmen Bett gelegen hätte
und davon ausging, dass erst Samstagmorgen Abfahrt gewesen wäre.
Die
gutgelaunte Stimmung war mit einem Schlag verflogen. Was jetzt?
Aber Jens konnte die aufgeregte Atmosphäre prima beruhigen.
Also hatten wir beschlossen zu warten. Aber die Zeit verging
und wer nicht erschien, war unser Busfahrer! Prima, wenn der
Ausflug schon so beginnt... Dann war es zu spät und Handeln
war angesagt, wenn wir unseren Flug in München noch rechtzeitig
erreichen wollten. Also sind wir kurzerhand mit den eigenen
Auto`s rübergefahren. Besonderen Dank an dieser Stelle
gebührt unseren Chauffeuren: Hebbe, Manu und Eddi für`s
sichere Hin- und Zurückfahren.
Flughafen
München. Wir sind prima und vorallem super in
der Zeit angekommen. Schnell haben wir unser Gate gefunden und
eingecheckt. Nun war der "Asbach Club Augsburg" bereit
für "Malle". Den Sicherheits-Check passiert und
rein in unseren Air Berlin Flieger.

Nach
einem kleinen Frühstück in 10.000 Meter Höhe,
begann nach ca. 90 Minuten Flugzeit bereits der Landeanflug
auf Palma de Mallorca. Und schon war das kalte, schlechte Wetter
und der frühe Schock daheim vergessen, als man aus dem
Flughafen herauskam, die Palmen sah und den ACA-Reisenden ein
wunderschöner, sonniger, spanischer Morgen entgegenlächelte.
Unser
Hotel "Arcadia" an der Kontiki Playa in Palma
de Mallorca (Nähe Ballermann 2)...
Die
folgende Beschreibung zum Hotel ist gut formuliert und zutreffend:
"Zwei nebeneinanderliegende, einfache Ferienhotels im Zentrum
von El Arenal mit vorwiegend lebhafter Atmosphäre. Zum
Strand ca. 250 m. Zu den Einrichtungen des Haupthauses gehören
eine Rezeption (Mietsafes), ein Restaurant, ein Aufenthaltsraum
mit Sat.-TV und Spielautomaten und eine gemütliche Bar.
Vor dem Haus befindet sich ein kleiner Swimmingpool. Einfach
und zweckmäßig eingerichtete Zimmer mit Dusche, WC,
Telefon und Balkon.
Da
morgens unsere Zimmer noch nicht "Einzugsbereit" waren,
versammelte sich der ACA an der Bar, zu einem (oder
waren es mehrere?) fröhliche Bier- bzw. Sangria
Begrüßungsgetränke. Der Mann hinter der Bar
war ein Profi und erkannte sofort, dass er ab jetzt seinen Umsatz
steigern konnte. Ruck-zuck waren die Getränke da und zudem
drehte er für seine "neuen Gäste" gleich
mal die im Hintergrund laufenden "deutschen Schlager"
lauter. "Mallorca, morgens um halb neun", bereits
volle Pulle Partystimmung vor dem Frühstück. Der "Barmann"
machte seinen Umsatz! Nebenbei bemerkt: Wer braucht auf Malle
schon Frühstück? Wir jedenfalls nicht... Langsam kamen
vereinzelt andere Hotelgäste die Treppen herunter und sahen
uns mit verschlafenen Augen ungläubig an. Dann waren unsere
Zimmer bezugsfertig. Kurz rauf ins Zimmer, rein in die Shorts,
in die Sandaletten und das gemeinsame ACA-Polo Shirt angezogen
und als geschlossene Formation rüber an den Strand zum
"sagenumwobenen Ballermann 6". Das "Malle-Party-Wochenende"
begann....
Ballermann
6: Endlich angekommen. Schnell wurden Stühle aufgetrieben,
Tische zusammengerückt, Bier und Sangria besorgt und der
ACA heizte mit lautstarkem Gesang zu Micki Krause`s "Zehn
nackte Frisösen" und weiteren Songs kräftig mit
ein. Dies fiel auch gleich dem DJ auf und schon forderte er
übers Mikrofon "den Asbach Club" auf, mitzuklatschen
oder zu singen. Der ACA hatte seine Visitenkarte abgegeben und
die Party nahm seinen Lauf.

Am
Abend
war auf der Veranda unseres Hotels wieder kurz eine Lagebesprechung
angesagt. Die erste Partynacht auf Malle stand unmittelbar bevor.
Schon zu diesem Zeitpunkt brauchte der eine oder andere ACA-Herr,
der erst am Spätnachmittag heimkehrte, erstmal eine Auszeit....
Ich nehm` an dieser Stelle den Mund mal nicht allzuvoll, denn
schon bald war auch für mich eine Auszeit bitter nötig....dazu
aber später... Erst ging es in den Mega-Park,
dann zum Bierkönig. Hier, im Bierkönig
bin ich in geselliger Runde mit Dietze, Hebbe und Ute bei einigen
Wodka-Lemon "Getränken" mit laangen Strohhalmen
versumpft..."und g`rad schön war`s"...und bis
wir uns umsahen, war es bereits Samstagmorgen...
*
Aua!
Kopfweh! Auszeit! Der Samstagmorgen oder war es schon
Samstagmittag(?), war überhaupt nicht lustig für mich.
Die "Strohhalmgetränke" musste ich mit einem
bitteren Kater büßen. Besonders grausam wird es dann,
wenn ein Zimmerkollege erholt und voller guter Morgenlaune singend
und klatschend den Vorhang aufreisst und die Sonne ins Zimmer
grell strahlen lässt, während der Andere sehr schmerz-
und geräuschempfindlich mit kalten Schweißausbrüchen
kämpft und seine Alkoholexzesse bitter bereut und büßt.
Aber wofür hat man gute ACA Freunde? An dieser Stelle nochmals
vielen Dank, Jens für die Aspirin-Kautablette(n)! "You
saved the rest of my day"
Tag
am Meer. Während ich also den Samstag zum Erholen
brauchte, genoss die ACA Truppe einen wunderschönen Samstag
am Strand von Palma de Mallorca.

Gegen Nachmittag war ich wieder fit und fand die ACA-Delegation
am Ballermann 2-Strand. Dort kurz etwas Stärkung in Form
eines Imbiss` zu mir genommen und weiter ging es zum Mega-Park.
Rechtzeitig genug, um alle Spiele auf Premiere mit den Konferenzschaltungen
auf der riesen Videowand dort zu genießen. Herrliche Stimmung.
Abwechselnd jubelten die verschiedenen Fans und pfiffen sich
gegenseitig aus. Aber am lautstärksten setzte jeweils der
Jubel ein, wenn es hieß: "Toor in München".
Unnötig zu erwähnen von welchem Tisch im Mega-Park
diese Euphorie stammte. Hinter mir gingen zwei zwei ältere
Damen vorbei und ich hörte wie Eine zur Anderen sagte:
"Sieh` Dir das an. Da sind sie im Urlaub und sitzen dann
vor der Glotze und schauen Fussball.." Tja Ladies...
Samstag
Nacht. Zurück im Bierkönig. Partystimmung
wie die Nacht zuvor. Unglaublich! Ob jung oder bereits etwas
älter, alle klatschten und sangen mit zu Songs wie, "Du
hast die Haare schön", "Ich glaub` es geht schon
wieder los" , "Wahnsinn" u. v. m. Diesmal lies
ich die Finger von den Wodka-Lemon Getränken. Als im Bierkönig
Ende war, stand das berühmte Oberbayern
auf unserem Erlebnisplan. Freitag gab Frank Zander sein Bestes,
diese Nacht gehörte dem "Dschungel-König"
Costa Cordalis. Langes
Warten und etliche Biere später war es dann soweit. Costa,
sein Sohn und seine Tochter legten mit "Anita" los.
Ronny und ich standen genau seitlich am Podium. Einmal hielt
Costa - während er Anita sang - dem begeisterten "Fan"
Ronny das Mikro hin und Ronny stimmte perfekt zum Refrain ein.
Welch versteckte Talente doch in so manchem ACA-Mitglied schlummern...
Die jeweiligen Songs gehörten zwar nicht zu meinen Lieblingssongs,
aber eines muss ich Herrn Cordalis samt Anhang anerkennen: Die
drei sangen, hopsten und tanzten ununterbrochen 60 min. am Stück
durch. Maximum Respekt, Herrschaften.

Samstag
Morgen. Das Oberbayern leerte sich.. In der Oberbayern-Disse
nebenan gings doppelt so laut weiter. Nur noch Danny, Rene und
meinereiner waren anwesend. Wir machten uns aus dem Hinterausgang
auf den Heimweg. Als Marschverpflegung für den langen Heimweg
beschlossen wir uns einen "halben Meter Wurst" zu
holen. Wir kamen an einer "Table-Dance-Bar" vorbei.
Der Animateur wollte uns, freundlich wie die Herren dort sind,
auf seine Kosten ein Bierchen in seinem Geschäft spendieren.
Dankend lehnten wir ab, ich jedoch unterhielt mich dummerweise
im weitergehen mit diesem Gesellen, hatte aber nicht beachtet,
dass die Spanier mitten auf ihren Gehwegen so komische Stromkästen
aufgestellt hatten... "Aua-Beule"! Daraus lernte ich
auf schmerzhafte Weise: Sprich nie mit fremden Leuten im vorbeigehen
und vorallem, schau vorwärts auf deinen Weg! Man lernt
nie aus...
*
Sonntag.
Das Wetter machte uns den Abschied leicht. Den ganzen Tag regnete
es. Treffpunkt Hotel-Veranda. Bei Kaffee, Bier und Sangria haben
wir das Wochenende Revue passieren lassen. Ich nutzte anschliessend
den Nachmittag zum Souvenierkauf und später gingen wir
nochmal gemeinsam Essen. Und schon saßen wir wieder im
Taxi auf dem Weg zum Flughafen. Dann folgte ein sehr unschöner
und ruppiger Schlecht-Wetter-Heimflug, welchen ich mit verschwitzten
Händen zum Glück überstanden habe. Jetzt kann
ich nachvollziehen, warum ein gewisser Papst den jeweiligen
Flughafenboden nach der Landung immer küsste....oder
waren es doch andere Gründe? Ich jedenfalls war
froh, heil in München runtergekommen zu sein und freute
mich auf ein gemütliches heisses Bad daheim in normalem
Wasser, nicht wie das 99%ige Chlorwasser im Hotel.
Mein
persönliches Fazit: Supergeiles, lustiges, erlebnisreiches,
aber auch anstrengendes Wochenende, was man einmal erlebt haben
sollte. Das tolle an Malle war, selbst wann man sich mal aus
den Augen verloren hatte, ist man sich immer wieder an bestimmten
Lokalitäten über den Weg gelaufen. Unterkunft und
Preise waren zu meiner Überraschung OK.
Ein "Wies`n Wochenende wäre im Vergleich weitaus teurer
gewesen!!
Jetzt
freue ich mich auf Kommentare, entweder per eMail oder in unserem
Gästebuch. Habe ich etwas vergessen oder möchte jemand
Kritik anbringen? Nur zu... lasst es mich wissen/lesen.
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